Patient im Mittelpunk

Wir leben innovative Patientenversorgung

Individuelles Versorgungsmanagement

Der Patient im Mittelpunkt

Bei Verordnung einer ambulanten Therapie, wie zum Beispiel der regelmäßigen Verabreichungen von Infusionen oder Injektionen, muss das Zusammenwirken mehrerer Fachleute koordiniert werden. Behandelnder Arzt, betreuender Pflegedienst und zuständiger Apotheker müssen aufeinander abgestimmt agieren. Bei dieser Aufgabe wirken wir unterstützend mit. Als Versorgungsmanager tragen wir dazu bei, für den Patienten ein Versorgungsnetzwerk einzurichten, in dem die Schnittstellen miteinander verbunden und die Abläufe im Einzelnen geregelt sind.

Durch eine übergreifende Abstimmung lässt sich die ambulante Therapie auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten ausrichten. Diese Zielsetzung unterstützen unsere definierten Versorgungsstandards und unser Qualitätsmanagement nach DIN ISO 9001. Selbstverständlich übernehmen wir alle Aufgaben nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Patienten.



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Paar Waldspaziergang

Kurzinformation parenterale Ernährung

Sichere Alternative für die Nahrungsaufnahme

Die erstmalige Verordnung einer parenteralen Ernährung durch den behandelnden Arzt führt bei Patienten und auch bei deren Angehörigen zunächst häufig zu einer gewissen Verunsicherung. Deswegen wollen wir an dieser Stelle das über viele Jahre bewährte Verfahren der parenteralen Versorgung in einem kurzen Überblick vorstellen.

Wenn die Ernährung auf normalem Weg über Magen und Darm nicht oder nur eingeschränkt möglich ist, müssen die benötigten Nährstoffe in flüssiger Form über eine Infusion in die Vene zugeführt werden. Diesen Vorgang bezeichnet man als parenterale Ernährung. Der Arzt entscheidet, wann, wie lange und in welcher Zusammensetzung die Infusionsnahrung gegeben wird. Die Ligetis GmbH setzt dabei mit den Eurotubes verstärkt die Ready-to-use- und All-in-one-Infusionsbeutel ihrer Schwestergesellschaft Eurozyto GmbH ein, die sich von den herkömmlichen Infusionsbeuteln durch den zusätzlichen 6-Kammer-Therapieblock unterscheiden. Weitere Informationen über die Vorteile der Eurotubes sind im Internetauftritt der Eurozyto nachzulesen.

Parenterale Ernährung ist ein verschreibungs- und apothekenpflichtiges Arzneimittel. Die Apotheke liefert in der Regel ins Haus. Die Ligetis-Mitarbeiter unterstützen die Patienten auf deren Wunsch bei der Organisation der Versorgung. Wir beraten auch bei der richtigen Lagerung der Infusionsbeutel bis zu deren Verwendung. Die Ernährungsgabe selbst erfolgt über eine Infusionsleitung und einen zentralen Venenzugang, den der Arzt für diesen Zweck gelegt hat.

Die parenterale Ernährung wird von den gesetzlichen Krankenkassen als Therapie anerkannt. Die Kosten werden in der Regel übernommen. Gesetzlich Krankenversicherte sind jedoch zuzahlungspflichtig. Nähere Informationen zur Erstattungsfähigkeit und Zuzahlung erhalten die Patienten von ihrer Krankenkasse. Bei privat Krankenversicherten ist der Anteil der Kostenübernahme abhängig vom abgeschlossenen Tarif. Auch hier erhalten die Patienten weitergehende Informationen von ihrer privaten Krankenversicherung.

Ausführlichere Informationen zur parenteralen Ernährung befinden sich in unserer Patientenbroschüre, die auf dieser Seite zum Download bereitsteht.

> Download Ligetis Patientenbroschüre PE

Kind spielend mit Bruder

Kurzinformation Seltene Erkrankungen

Der Krankheit gemeinsam entgegentreten

Ein Krankheitsbild gilt dann als Seltene Erkrankung, wenn nicht mehr als 5 von 10.000 Menschen davon betroffen sind. Mehr als 6.000 Seltene Erkrankungen sind zurzeit bekannt. In Deutschland leiden heute ca. vier Millionen Menschen an einer Seltenen Erkrankung.

Seltene Erkrankungen haben oftmals genetische Ursachen. Der Verlauf der Krankheiten ist häufig chronisch und eine Heilung nur selten möglich. Die Patienten sind in der Regel auf eine lebenslange Therapie angewiesen. (BMG: Maßnahmen zur Verbesserung der gesundheitlichen Situation von Menschen mit seltenen Erkrankungen in Deutschland, Forschungsbericht, 2009).

Mit unseren Serviceprogrammen begleiten wir – je nach Indikation – die verordnete Behandlung und leisten Hilfestellung bei der direkten Patientenversorgung. Mithilfe unseres flächendeckenden Versorgungsnetzwerkes unterstützen wir die Durchführung der Therapien (z. B. Infusionen oder Injektionen) beim Patienten zu Hause.

Bei Erkrankungen, die eine regelmäßige Injektion erfordern, schulen wir die Patienten auf eine Applikation in Eigenregie. Hierdurch kann sich für den betroffenen Patienten eine Möglichkeit eröffnen, die Abläufe eines weitgehend normalen Alltagslebens aufrechtzuerhalten. Auf Wunsch organisieren wir auch Pflegedienste, die die regelmäßige Verabreichung der Injektion übernehmen.